Salukis besitzen wir seit 1994, der erste Wurf fiel 2003.
Hunde gibt es in unserem Haushalt, seit Anja 4 Jahre alt ist. Zuerst begleitete uns der Mischling "Prinz" (Airedaile x Schäferhund), dann "Nicky" (Cockermix) und später "Timmy" (kniehoch und die Rassezugehörigkeit war völlig undefinierbar - ein "Senfhund"). Als Timmy mit 9 Jahren starb, beschlossen wir, uns einen Rassehund zu kaufen.
Faszination haben die Windhunde schon lange auf uns ausgeübt. Vielleicht auch bedingt durch die Liebe zum Arabischen Vollblutpferd, welche wir einmal besessen haben. Der erste Kontakt zu "Orientalen" fand auf einer Pferdeveranstaltung statt: Dort sahen wir Sloughis in Natura. Der zweite Kontakt war ebenfalls eine Araber-Zuchtschau und dort verguckten wir uns endgültig in unsere Rasse, dem Saluki. Eine filigrane, black & tan Salukihündin zog uns in ihren Bann. Es dauerte noch ein halbes Jahr, wir informierten uns weiterhin und dann zog der erste Saluki ein.
Dies war Jafet el Kolub, geb. 21.03.94. Er war englisch gezogen, er führte u.a. Seafleet, Yazid und Burydown. Er kam mit 16 Wochen zu uns. Mit knapp 13,5 Jahren mußten wir Abschied von ihm nehmen. Er war ein außergewöhnlicher Rüde: Von der Erscheinung und auch von seinem Wesen. Er wird immer einen besonderen Platz einnehmen. Nachzucht hatte er in den Zuchtstätten "el Kolub" und "Pari-was".
Eigentlich war Jafet als Liebhaberhund vorgesehen. Jedoch nahmen wir es mit dem Versprechen, ihn zumindest für eine Ankörung auszustellen, ernst und fanden Gefallen an Windhundveranstaltungen.
Sehr bald nach Jafets Einzug war uns klar, dass er Gesellschaft bekommen sollte.
Ein wenig mehr mit der Rasse vertraut, zogen uns Salukis in ihren Bann, welche Importe aus nicht zuchtbuchführenden Ländern (Türkei, Iran, Irak, Saudi-Arabien, Syrien) in ihrem Pedigree führten. Ursprünglich stammt der Saluki schließlich aus diesen Ländern. Also wurde der zweite Saluki dahingehend gezielt gesucht und gefunden: Unsere MCh. Pashari Bint Amir el Riad. Pashi war die Tochter eines Imports aus dem Irak, ihre Großmutter mütterlicherseits stammte aus Saudi-Arabien. Weiterhin führt sie über ihren Großvater die Import Hündin aus der Türkei, die die erfolgreiche "el Riad" Zucht begründete, Bonsha.
Pashari hatte einen Wurf in der Zuchtstätte ihrer Züchterin Christa Kahler, den El Riad A3-Wurf. Für uns wurde sie zur Stammhündin der Achthamars und es leben ihre Töchter Asali-Abalisa el Riad, Achthamar Arabiya-Riyadh und zwei Töchter von Arabiya aus dem G-Wurf bei uns.
Am 16.11.99 wurde unser FCI-geschützte Zwingername anerkannt und unser erster Wurf fiel in Zwingergemeinschaft mit meiner Schwester, meinem damaligen Lebensgefährten und mir. Geändert wurde der Eintrag am 21.11.03, auf mich als alleinige Inhaberin des Zwingernames.
Meine Schwester Sylvia steht mir weiterhin mit Rat und Tat zur Seite! Daher auch das "wir" auf "meiner - unserer" Hompage. Auch wenn sie auf dem Pedigree nicht als Züchterin erscheint: Die Entscheidungen, allen voran die Wurfplanungen, treffen wir gemeinsam.
Gemeinsam besitzen wir ein Haus mit einem knapp 1300 qm großem Grundstück, das weitestgehend unseren Hunden zur Verfügung steht. Sie sind Familienmitglieder und leben mit uns im Haus und Garten.
Wir sind Mitglied im DWZRV e.V. (Deutscher Windhundzucht- und Rennverband), gkf e.V. (Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung) und im belgischen und schwedischen Saluki-Club.
Bei der Auswahl unserer Deckrüden und Zuchthündinnen setzen wir oberste Priorität an das Kriterium Wesen. Der Saluki soll distanziert sein, niemals aber scheu oder aggressiv. Die Anatomie soll korrekt und ohne Übertreibung sein. Das Gangwerk wünschen wir uns leichtfüßig, mit genügend Raumgriff, ohne dabei übertrieben zu wirken. Um das Kriterium Gesundheit bemühen wir uns, indem wir möglichst viele Informationen über Verwandte der Zuchtpartner in Erfahrung bringen. Das auch wir (wie andere Züchter auch) dabei nicht davor bewahrt werden, dass Erbkrankheiten oder -fehler auftreten, ist uns dabei bewusst, denn die Genetik beinhaltet sehr viel mehr als das "Kleine 1x1". Nur hoffen wir, dass durch gezielte Auswahl der Zuchtpartner eine Potenzierung der Anlagen möglichst gering gehalten werden.
Bei allem werden wir bemüht sein, uns vor Augen zu halten, dass der Saluki eine sehr alte Rasse ist, die sich in ihrer Erscheinung und Funktion nicht zu sehr von den ersten Salukis, die hier dokumentiert wurden, entfernen soll. Ursprünglich ein Hetzhund, der als schneller Begleiter seine Menschen mit Fleisch versorgte, ist der Saluki heute in den westlichen Ländern ein Familienmitglied und treuer Begleiter bei unterschiedlichsten Unternehmungen. Große Freude hat der Saluki beim Coursing oder Rennen (und sei es "nur" Training). Ist er es gewohnt, läuft er gern am Rad, begleitet seine Leute beim Joggen, Walken oder am Pferd.
Für unsere Welpen ist uns in erster Linie ein liebevolles, windhundgerechtes Zuhause wichtig, aber auch ausstellungs- und leistungsorientierte Interessenten sind uns willkommen. Diese möchten wir aber darauf hinweisen, dass zum späteren Erfolg eines Hundes sehr viel mehr dazugehört, als eine gezielte Auswahl der Elterntiere!
An dieser Stelle möchten wir uns bei all den Züchtern bedanken, die uns an ihrem Wissen teilhaben lassen! Allen voran sind dies die Züchterin der El Riad Salukis und der Züchter der El Kolub Salukis. Beide besitzen und züchten diese faszinierende Rasse seit mehr als 2 Jahrzehnten und wir freuen uns, dass sie ihr Wissen um die Rasse und die Zucht teilen.
Auch die Züchter der Abraxas Standardpudel sollen hier erwähnt werden. Ebenfalls jahrzehntelange "Hundemenschen" und Züchter verschiedener Rassen haben sie einen sehr großen Wissens-Schatz, den wir schon einige Male teilen durften! Dafür unseren herzlichen Dank!
Ovelgönne liegt 40 km nordöstlich von Hannover, im Landkreis Celle. Man erreicht uns aus Nord oder Süd über die BAB 7, von Ost und West führt die B 214 direkt durch Ovelgönne.